Pflege – Hilfsmittel

Hilfsmittel-Rollator in Pflege - Hilfsmittel

Mobil dank Rollator - Gehhilfe

Hilfsmittel – notwendige
Unterstützung im Alltag

Hilfsmittel können einem Pflegebedürftigen den Alltag in erheblichem
Maße vereinfachen. Ein Gehwagen beispielsweise, ein sog. Rollator,
kann einem alten Menschen, der nicht mehr besonders gut zu Fuß ist, dabei
helfen, gewisse Besorgungen seines Alltags selbst zu erledigen, z.B. ein
kleiner Einkauf im nahegelegenen Supermarkt oder die Besorgung eines
wichtigen Medikaments in der nächsten Apotheke.

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Hilfsmittel – wer zahlt? Gesetzliche Krankenkasse oder Pflegeversicherung?

Gesetzliche Krankenkassen

Hilfsmittel, die aufgrund einer Erkrankung notwendig sind, müssen vom Arzt verordnet werden und werden von den
gesetzlichen Krankenkassen getragen. Typische Hilfsmittel sind beispielsweise Kompressionsstrümpfe, Orthopädie-
Schuheinlagen oder Inkontinenzeinlagen. Auch Hörgeräte oder ein Rollstuhl zählen zu den Hilfsmitteln.

Die gesetzlichen Krankenversicherungen erstatten Hilfsmittel in einer “ausreichenden” und “zweckmäßigen”
Standardausführung, sofern das Hilfsmittel notwendig ist. Der gesetzlich Versicherte muss hier im Regelfall eine
Zuzahlung leisten. Diese beträgt 10% des Anschaffungspreises, mindestens jedoch 5, maximal 10 Euro. Chronisch Kranke
und Personen mit sehr geringem Einkommen, können von dieser Zuzahlung befreit werden. Wer eine höherwertige
Ausführung als das von der Kasse genehmigte “Standardmodell” eines Hilfsmittels wünscht, muss die mitunter deutlich
höheren Mehrkosten selbst tragen.

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Pflegekassen

Wer aufgrund einer der drei Pflegestufen 1 bis 3 Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung erhält, der sollte prüfen,
ob er Anspruch auf Kostenübernahme für Hilfsmittel gegenüber der Pflegekasse hat. Diese kommen bei festgestellter
Pflegestufe ebenfalls für die Kosten von Hilfsmitteln auf, sofern das Hilfsmittel die Beschwerden des Pflegebedürftigen lindert
und ihm ein eigenständigeres Leben ermöglicht oder sofern das Hilfsmittel dem Pflegenden seine Arbeit erleichtert. Typische
Pflegehilfsmittel sind beispielsweise An- und Ausziehhilfen, Haltegriffe für die Badewanne oder Duschhilfen.
Auch Pflegebetten, Bettschutzeinlagen oder Desinfektionsmittel zählen zur Kategorie der Hilfsmittel.

Welche Hilfsmittel einem Pflegebedürftigen zustehen, ist im Prüfbericht des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen
(MDK) vermerkt. Ergibt sich der Bedarf erst im späteren Verlauf der Pflegebedürftigkeit, kann auch nachträglich noch ein
Antrag bei der gesetzlichen Pflegeversicherung gestellt werden.

Auch bei über die Pflegekassen bezogenen Hilfsmittel muss der Versicherte eine Zuzahlung leisten. Diese liegt bei 10%, beträgt
jedoch maximal 25 Euro pro Hilfsmittel.

Pflegemittel für den einmaligen Gebrauch werden monatlich bis maximal 31 Euro bezuschusst. Das betrifft beispielsweise
Einmalhandschuhe, Bettschutzeinlagen, Desinfektionsmittel oder Mundschutz.

Tipp: Fragen Sie bei Ihrer Kasse nach, ob auch die Möglichkeit besteht, Hilfsmittel leihweise zu beziehen, etwa ein Pflegebett
oder einen Badewannenlift. In aller Regel wird hier auf die Zuzahlung des Versicherten verzichtet.


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