Pflegekostenzusatzversicherung

Pflegekostenzusatzversicherung in Pflegekostenzusatzversicherung

Pflegekostenzusatzversicherung

Eine Pflegekosten-Zusatzversicherung zeichnet sich insbesondere
dadurch aus, dass im Gegensatz zum Pflegetagegeld oder zur
Pflegerentenversicherung keine bestimmte Geldleistung ausbezahlt wird,
sondern die Höhe der Leistungen einer Pflegekostenzusatzversicherung
orientieren sich entweder an den real entstehenden Kosten im Pflegefall
oder am Kostenzuschuss der gesetzlichen Pflegeversicherung. Letztere
Variante, wo die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung aufgestockt
werden, sind nicht unbedingt empfehlenswert da sich die Leistungen der
Pflegekassen über die Jahre theretisch ändern könnten.

Empfehlenswerter sind Tarife, wo die real entstehenden Pflegekosten zu einem
gewissen Prozentsatz abgedeckt sind.

Empfehlenswerte Pflegekostenzusatztarife sind beispielsweise:

  • Mannheimer ZP Humanis – 80% Restkostenübernahme
  • DKV PEK

Der Hauptvorteil von Pflegekosten-Zusatzversicherungen: Die Versicherung beteiligt sich an den real entstehenden
Kosten
im Pflegefall, so dass die Absicherung als sehr hochwertig zu betrachten ist. Niemand kann wissen, wie sich die Kosten
für Pflegebedarf in den nächsten 10, 20 oder 30 Jahren entwickeln. Ob ein heute vereinbartes Pflegetagegeld in Höhe
von z.B. 50 Euro in 30 Jahren ausreicht, um den Kostenbedarf an Pflege wirklich zu decken, vermag heute kaum jemand
wirklich zu beurteilen.

Nachteil von Pflegekostenzusatztarifen ist in erster Linie die fehlende Flexibilität. Wohingegen man bei einer
Pflegetagegeldversicherung oder Pflegerentenversicherung selbst über die Verwendung des ausgezahlten Geldes
bestimmen kann, fällt diese Möglichkeit bei einem Pflegekostentarif gänzlich weg.

Bildquelle: Viktor Mildenberger Pixelio

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